Spezialtipp

Escape The Nostalgic Prisons

Bild: SWR/Philippe Rebosz

Dienstag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Jazz Session

Escape The Nostalgic Prisons

The Young Mothers beim Jazzfest Berlin 2019.

Tagestipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Glückauf in Tsumeb Vom Graben großer Löcher im losen Boden der Erinnerung Von Beate Ziegs Regie: die Autorin Mit: Gabriele Blum, Anian Zollner, Uta Hallant, Jörg Petzold, Julia Brabandt, Eva Maria Kurz Ton: Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013 Länge: 53"02 Die Autorin besucht das Grab ihres Großvaters in Namibia. Der Erinnerungsraum der deutschen Kolonialgeschichte sowie der eigenen Familie trifft auf lebendige Gegenwart und die Frage, wie sehr die Vergangenheit wirklich vergangen ist. Tsumeb ist eine Minenstadt im Norden Namibias, die der Familie der Autorin seit Generationen Stoff für Geschichten und Erinnerungen liefert. Es sind Geschichten von der Mutter, die dort geboren wurde. Vom Großvater, der bis zu seinem Tod 1927 in der Kupfermine arbeitete und in Tsumeb begraben ist. Fast 85 Jahre nach seinem Tod besucht Beate Ziegs als erste aus der Familie das Grab. Unweigerlich kommt es zur Konfrontation zwischen Mythos und Gegenwart, in der die Vergangenheit nicht wirklich vergangen ist - weder die des Großvaters, noch die der deutschen Kolonialzeit oder der Apartheid unter südafrikanischer Herrschaft. Beate Ziegs, geboren 1952 in Iserlohn, studierte nach ihrem Zeitungsvolontariat Soziologie und Politologie. Sie war u.a. als Fachredakteurin für den Bereich "Energie und Umwelt" sowie als leitende Stadtplanerin im Sanierungsgebiet Berlin-Kreuzberg tätig, arbeitet als Autorin und Regisseurin überwiegend für den Hörfunk. Zuletzt: "Was zu sagen bleibt, ist immer eine Wolke. Die literarischen Qualitäten kondensierten Wassers" (Deutschlandfunk Kultur 2019) und "Die Macht der Bilder. Biafra, der Bürgerkrieg und die westliche Welt" (Deutschlandfunk Kultur 2020). Glückauf in Tsumeb

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit Mark Lanegan (1/2) Von 1983 bis 2000 war der Amerikaner Frontmann der Band Screaming Trees, aber er hat auch schon früh Soloalben aufgenommen: Bei seiner ersten Soloplatte 1990 hatte er tatsächlich Unterstützung von Kurt Cobain und Krist Novoselic von Nirvana. Seitdem hat er mit etlichen Künstlern wie UNKLE oder Moby zusammengearbeitet. Live ist der Mann ebenfalls ein Erlebnis, davon können Sie sich beim unserem Konzertmitschnitt überzeugen: Wir haben für Sie das Konzert von Mark Lanegan vom 1. Dezember 2019 in Lausanne.

Hörspieltipp

Heute, 11:05 Uhr Ö1

Radiogeschichten

"Der wunde Punkt". Von Saki. Aus dem Englischen von Claus Sprick. "Die Suppe". Von Slawomir Mrozek. Aus dem Polnischen von Christa Vogel. Es liest Toni Slama. Eine klare Suppe ist im Leben wichtiger als klare Verhältnisse! Sir Lulworth möchte beim Essen weder über Adelaides Beerdigung noch über Geschäftliches sprechen, doch sein Neffe lässt nicht locker. Beim Kaffee schließlich berichtet der Neffe, was er als Großtante Adelaides Testamentsvollstrecker über einen nie ganz aufgeklärten tragischen Unfall herausgefunden hat. Ein Brief könnte ein Motiv für ein Verbrechen liefern ... Auch die zweite Geschichte, die sich in einem Restaurant ereignet, lässt ein Rätsel zurück. Völlig ungewiss, ob es die Kriminologie je lösen wird. Der englische Schriftsteller und Satiriker Hector Hugh Munro, 1870 in Burma geboren, wuchs in England auf. Der "Meister der Kurzgeschichte", der mit O. Henry und Dorothy Parker verglichen wird, schrieb unter dem Pseudonym Saki. In seinen scharfsinnigen Geschichten karikierte er die "bessere" Gesellschaft Englands vor dem Ersten Weltkrieg. Der Autor unserer zweiten Geschichte, der polnische Dramatiker Slawomir Mrozek, ist bekannt für seine abwechslungsreichen und humorvollen Satiren, stets brillant formuliert. Gestaltung: Stefanie Zussner Präsentation: Antonia Löffler

Featuretipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Glückauf in Tsumeb Vom Graben großer Löcher im losen Boden der Erinnerung Von Beate Ziegs Regie: die Autorin Mit: Gabriele Blum, Anian Zollner, Uta Hallant, Jörg Petzold, Julia Brabandt, Eva Maria Kurz Ton: Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013 Länge: 53"02 Die Autorin besucht das Grab ihres Großvaters in Namibia. Der Erinnerungsraum der deutschen Kolonialgeschichte sowie der eigenen Familie trifft auf lebendige Gegenwart und die Frage, wie sehr die Vergangenheit wirklich vergangen ist. Tsumeb ist eine Minenstadt im Norden Namibias, die der Familie der Autorin seit Generationen Stoff für Geschichten und Erinnerungen liefert. Es sind Geschichten von der Mutter, die dort geboren wurde. Vom Großvater, der bis zu seinem Tod 1927 in der Kupfermine arbeitete und in Tsumeb begraben ist. Fast 85 Jahre nach seinem Tod besucht Beate Ziegs als erste aus der Familie das Grab. Unweigerlich kommt es zur Konfrontation zwischen Mythos und Gegenwart, in der die Vergangenheit nicht wirklich vergangen ist - weder die des Großvaters, noch die der deutschen Kolonialzeit oder der Apartheid unter südafrikanischer Herrschaft. Beate Ziegs, geboren 1952 in Iserlohn, studierte nach ihrem Zeitungsvolontariat Soziologie und Politologie. Sie war u.a. als Fachredakteurin für den Bereich "Energie und Umwelt" sowie als leitende Stadtplanerin im Sanierungsgebiet Berlin-Kreuzberg tätig, arbeitet als Autorin und Regisseurin überwiegend für den Hörfunk. Zuletzt: "Was zu sagen bleibt, ist immer eine Wolke. Die literarischen Qualitäten kondensierten Wassers" (Deutschlandfunk Kultur 2019) und "Die Macht der Bilder. Biafra, der Bürgerkrieg und die westliche Welt" (Deutschlandfunk Kultur 2020). Glückauf in Tsumeb

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 07.04.2020, 10:30 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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Hörspiel-Download

SWR 2

Dominique Manotti: Kesseltreiben (2) - Böses Lehrstück über Wirtschaftskriminalität

"Kesseltreiben" schildert die Übernahme eines französischen Konzerns durch den US-Konkurrenten, umrankt von organisierter Kriminalität, Regierungspolitik und Geheimdienstaktivitäten. Zweiter Teil. | Aus dem Französischen von Iris Konopik | Mit: Imogen Kogge, Katja Bürkle, Ole Lagerpusch, Hanna Scheibe u. v. a. | Musik: zeitblom | Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Lampen | (Produktion: SWR/NDR 2019)

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